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Das HAKORI-Konzept

Mehr Sicherheit für Ihre MitarbeiterInnen und SchülerInnen


Das Hakori Konzept

Das Ziel des HAKORI-Konzepts ist:

Mehr Sicherheit für MitarbeiterInnen, Team und SchülerInnen...

  • ...indem wir die Handlungskompetenz in Risikosituationen erweitern, fördern und festigen.
  • ...unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von MitarbeiterInnen und SchülerInnen.
  • ...und der Vorgabe des Arbeit- und Gesetzgebers.

Das HAKORI-Konzept bereitet LehrerInnen und Menschen in Sozialberufen auf eventuelle Risikosituationen im Berufsalltag vor.

Es schult die TeilnehmerInnen in Kommunikationstechniken für kritische Gesprächssituationen bis hin zu Maßnahmen bei körperlichen Konfrontationen, wie z. B. einem Angriff eines aggressiven Schülers.

Die Maßnahmen und Techniken werden unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen sowie der Vorgaben des Arbeit- und Gesetzgebers vermittelt.

Die Themenschwerpunkte können gemäß der Wünsche und speziellen Anforderungen der jeweiligen Institution individuell angepasst werden.

Die TeilnehmerInnen erlangen durch die einfachen aber soliden HAKORI-Handlungsweisen die nötigen Handwerksmittel, um sich psychisch und physisch zu stärken und dadurch den Berufsalltag besser zu bewältigen.


Was haben Schulen und soziale Einrichtungen von HAKORI?

LehrerInnen und MitarbeiterInnen in Schulen und soziale Einrichtungen bekommen durch das HAKORI-Konzept professionelle und klare Handlungsoptionen an die Hand.

Das bedeutet für Ihre Schule/Einrichtung:

  • Mehr Sicherheit für Ihre MitarbeiterInnen
  • Verbesserung des Arbeitsklimas
  • Friedlichere Atmosphäre in der Schule/Einrichtung

Mit einer HAKORI-Schulung stärken Sie Ihre LehrerInnen/MitarbeiterInnen für kritische Situationen.


Was beinhaltet das HAKORI-Konzept?

Kommunikation

"Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren."

Kommunikation ist einer der Kernpunkte des HAKORI-Konzepts. Da Kommunikation zu ca. 90 % nonverbal verläuft, legen wir den Schwerpunkt auf die nonverbale Kommunikation. Von der Körperhaltung über die Gestik und Mimik bis zum bewussten Einsatz der Stimme, erarbeiten wir zusammen mit den TeilnehmerInnen die wesentlichen Aspekte der Kommunikation.

Die theoretischen Inputs werden durch kurze Übungen ergänzt und beispielhaft in Szenarien aus dem Arbeitsalltag veranschaulicht. Gerne greifen wir dabei auf erlebte Situationen der TeilnehmerInnen zurück.

Die TeilnehmerInnen werden für die eigene innere und äußere Kommunikation ("Aussenwirkung") sensibilisert. In kurzen Übungen fördern wir das Bewusstsein und die Wahrnehmung der eigenen Kommunikation, wie z. B. Präsenz, Körperhaltung, Gestik, innerer Dialog usw.

Die bewusste Kommunikation ist wesentlich für die Prävention und das Vorgehen in Risikosituationen.

Recht

"Was darf ich als LehrerIn eigentlich?"

Moralisch muss das jede/r TeilnehmerIn für sich selbst beantworten. Der rechtliche Rahmen jedoch ist in diversen Gesetzesbüchern definiert und vorgegeben.

Um in kritischen Situationen klar, konsequent und sicher handeln zu können, ist ein gewisses rechtliches Grundwissen erforderlich.

Im HAKORI-Konzept werden den TeilnehmerInnen die wichtigsten rechtlichen Aspekte aufgezeigt und rechtliche Fragen geklärt.
Alle für die MitarbeiterInnen relevanten Gesetzgebungen werden erklärt. Und zwar individuell abgestimmt auf das jeweilige Arbeitsfeld.

Unter anderem werden die folgenden Gesetze auf einfache und einprägende Weise erläutert: Notwehr und Nothilfe, Notstand, Schulgesetz usw.

Maßnahmen in Risikosituationen

Wir zeigen konkrete Maßnahmen und Vorgehensweisen für das Handeln in risikoreichen Konfliktsituationen sowie Maßnahmen zur Prävention von Konflikten auf.

Im HAKORI unterteilen wir die Konfliktsituationen grob in 4 Kategorien:
(jeweils mit und ohne körperliche Übergriffe)

  • Konfliktsituation mit KlientIn
  • Intervention: Konflikt zwischen KlientIn und KlientIn
  • Intervention: Konflikt zwischen MitarbeiterIn und KlientIn
  • Konfliktsituation mit einrichtungsfremden Personen

Die TeilnehmerInnen lernen folgendes:

  • Gesicherte Kommunikationsposition (GEKO)
    Diese körperliche Position unterstützt in Konfliktsituationen die nonverbale Kommunikation mit dem Gegenüber und bietet schnellen Schutz gegen etwaige körperliche Übergriffe bei einer Eskalation der Situation. Dabei geht es um die richtige Körperhaltung, die Positionierung und Distanz zum Gegenüber, eine spezielle Gestik sowie um den bewussten Einsatz aller nonverbaler Kommunikationsmittel.
  • Vorgehensweisen für alle 4 Konflikt-Kategorien
    Maßnahmen und Strategien in Konfliktsituationen und für die Intervention bei Konfliktsituationen Dritter für einzelne MitarbeiterInnen und Teams.

Maßnahmen im Team

Die kollegiale Zusammenarbeit im Team bringt eine Menge Vorteile für die einzelne Person.

Die Teamkollegen können sich gegenseitig unterstützen und Rückhalt geben. Zudem lebt ein Team von den unterschiedlichen Charakteren und deren individuellen Eigenschaften und Stärken.

Das HAKORI-Konzept will die TeilnehmerInnen dafür sensibilisieren, dass jedes Team die Stärken einzelner Teammitglieder herauskristallisieren und diese in verschiedensten Situationen des Arbeitsalltags optimal nutzen kann.

HAKORI schult die TeilnehmerInnen darin, Risikosituationen bestenfalls zu verhindern. Der Umgang mit solchen Situationen sowie die anschließende Reflexion werden eingehend behandelt und praktisch geübt. Angefangen mit der richtigen Kommunikation des Teams mit den Kindern und Jugendlichen in einer Konfliktsituation, über eine sinnvolle Aufsichtsgestaltung in der Pause, bis hin zur angemessenen Reaktion auf körperliche Angriffe von SchülerInnen auf Lehr- und Betreuungskräfte.

Selbstschutz bei körperlichen Übergriffen

"Wer sich selbst nicht schützen kann, kann auch keine Dritten schützen."

In dieser Einheit steht der konkrete Selbstschutz der TeilnehmerInnen im Vordergrund.
Wir zeigen Maßnahmen und Strategien für den Selbstschutz bei körperlichen Angriffen auf. Diese Maßnahmen sind einfach und kompakt gehalten. Sie sind schnell zu konditionieren und dadurch im Ernstfall auch unter Stress abrufbar.

Wir bedienen uns Prinzipien und Techniken, die die TeilnehmerInnen schützen und eine Flucht/Entzug aus der Situation ermöglichen können. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel und damit auch auf die größtmögliche Sicherheit der Schutzbefohlenen.

Unser Selbstschutzkonzept ist dosierbar. Die Schutzmaßnahmen können der jeweiligen Bedrohungslage angepasst werden.

Das Wissen und Können geeigneter Selbstschutzmaßnahmen dient also nicht nur dem Schutz der TeilnehmerInnen, sondern auch der Sicherheit der Schutzbefohlenen.

Kontrolltechniken

Kontroll- und Fixierungstechniken sind ein heikles Thema wenn es um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht. Insbesondere in Bezug auf die eigenen Werte (Moral), die Beziehung zu den Schutzbefohlenen, dem Handlungsrahmen der Schul-/Einrichtungsleitung und dem Gesetz. Im HAKORI-Konzept wird dieses Thema mit der nötigen Feinfühligkeit behandelt.

Sind Kontrolltechniken nicht richtig erlernt, gerät im Ernstfall die Situation leicht außer Kontrolle. Das kann zu Eigen- und Fremdgefährdung führen.

Wir zeigen und trainieren Techniken, die die TeilnehmerInnen gemäß ihren individuellen Voraussetzungen situationsbedingt anwenden können. Und zwar alleine oder im Team, in der Arbeit mit Kindern als auch mit Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen bekommen die Techniken so vermittelt, dass sie diese risikoarm für sich und ihre Schutzbefohlenen ausführen können. Wir wollen die MitarbeiterInnen und die Schutzbefohlenen vor körperlichen Schäden schützen.

Die HAKORI-Kontrolltechniken haben sich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bewährt. Sie stammen teilweise aus der Tätigkeit von Polizei, Sicherheitsdiensten, Justizbehörde usw. Zudem hat Christian van Ohlen eigene Techniken entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Arbeit in Schulen, Wohnheimen und psychiatrischen Einrichtungen abgestimmt sind.

Die TeilnehmerInnen erlernen zentrale und wirksame Techniken, die in der Praxis einfach und schnell anzuwenden sind.

Selbststärkungstraining

"Ich habe Power!"

Diese kompakte Trainingseinheit dient dem Erwecken und Erleben der eigenen Kräfte. Die TeilnehmerInnen werden erfahren, welche Kräfte und Möglichkeiten in ihnen stecken.

Den TeilnehmerInnen wird ein einfaches Schlagkonzept an Schlagpolstern vermittelt. Dieses Schlagkonzept basiert auf natürlichen Bewegungsmustern und ist sehr schnell umsetzbar. Im Rahmen dieses Schlagpolstertrainings können die TeilnehmerInnen ihre eigene Schlagkraft und Stärke entdecken und sogar steigern.

Wir werden den Zusammenhang und die Wechselwirkung von Körper und Geist aufzeigen und direkt erfahrbar machen.

Die TeilnehmerInnen werden innerlich gestärkt aus dem Training gehen.


Stärken Sie Ihre LehrerInnen/MitarbeiterInnen für kritische Situationen:

Das HAKORI-Kursangebot im Überblick...